Definitiv keine Hate Speech

Facebook hat wieder ein Mal meine Beschwerde abgewiesen, als ich etwas als Volksverhetzung gemeldet habe. Ich weiß nicht, ob sich irgendjemand die Mühe macht, die Beschwerde überhaupt durchzulesen oder ob der Beitrag einfach nach „Nigger“ durchsucht wird und bei fehlenden Schimpfworten einfach automatisiert abgewiesen wird. Es würde vielleicht auch helfen, könnte ich einen Text zur Beschwerde verfassen, aber naja, das wäre ja sicher Arbeit. Es schrammt wahrscheinlich an strafrechtlicher Relevanz vorbei, stört aber massiv das freundliche Miteinander, wenn schon ich, der weißeste, männlichste und heterosexuellste Deutsche von allen, sich davon gestört fühlt. Ich zitiere den Beitrag jetzt im Ganzen – wer ihn verfasst hat und wie er zu mir kam soll nichts zur Sache tun.

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Eine unzusammenhängend erscheinende Sammlung von zum Teil schlecht aus dem Publikum gefilmten Konzertvideos

(Diese Aufstellung dient lediglich dem Zweck, Zuhausegebliebene zu ärgern. Wir danken für ihre Aufmerksamkeit, gehen sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.)

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Irgendwas mit Alphabet

Früher, als es noch Stöckchen gab, war diese Welt eine bessere. Nein, wartet, sie war eine schlechtere. Jedenfalls war die Welt damals noch früher und ich jünger, deswegen verkläre ich das jetzt einfach ein bisschen in meinem Kopf und fand Stöckchen total gut, auch wenn sie, realistisch betrachtet sind, total bescheuert waren. Stöckchen gibt es heute zum Glück nicht mehr, ich gebe daran Twitter die Schuld, weil jetzt alle die nächste Hashtag-Meme-Trending-Sau durchs Dorf treiben. Es gab da sogar mal ein paar lustige, irgendwas mit Filmen und irgendwas mit Videospielen und dann so ein paar bescheurte, die aber dann lustig wurden als Leute sich darüber lustig machten und dann traurig wurden, als Leute anfingen das zu verintellektualisieren und irgendwie blöd kritisierten. Ja, Shelfies, ich schaue euch an.

Jedenfalls.

Es gibt da so ein Ding, das andere Leute auch machen, wenn sie mal wieder irgendwas in ihren Blog reinschreiben wollen, aber nicht wissen was, weil von allen First World Problems ist Irgendwas-in-seinen-Blog-schreiben-wollen-aber-nicht-wissen-was das allerallerschlimmste. Das sind Browserverlaufsalphabete, also jeden Buchstaben des Alphabets in die Adressleiste eintippen und schauen, was die Autovervollständigung so vorschlägt. Ich hab das jetzt gemacht und gemerkt, dass Safari nur langweilige Ergebnisse hat, weil ich den noch nicht so lang aktiv benutze, deswegen zum Vergleich noch Chrome daneben gestellt, den ich schon eine Zeit lang nur noch am PC, aber früher ziemlich viel benutzte. Bitteschön.

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Hey Pascal, was macht man eigentlich, wenn man iLife nicht mehr herunterladen kann?

Gut, dass du fragst, denn dieses Problem habe ich gerade gelöst. Schon seit einigen Monaten konnte ich mir keine der iLife-Apps aus dem App Store herunterladen, obwohl ich eigentlich dafür berechtigt gewesen wäre, ich habe mein MacBook Air schließlich vor nicht all zu langer Zeit neu gekauft und hatte vorher auch schon einen neu gekauften iMac. Die Situation war jedenfalls, dass ich sehr lange die Apps nicht für diesen Computer freischalten konnte. Ich sollte auf Accept klicken, dann musste ich mein Passwort eingeben und es ist einfach rein gar nichts passiert. Seit ich mein OS X komplett frisch installiert habe tauchte Garage Band im Akzeptieren-Bildschirm gar nicht mehr auf, dafür konnte ich iMovie herunterladen. Natürlich ausgerechnet die App, die ich am allerwenigsten gebrauchen könnte, ‘cos of quantum1.

iLife Accept

Jetzt, wo Sea Lion Mavericks erschienen ist wollte ich aber doch langsam mal wieder an mein iPhoto kommen, die einzige iLife-App, die ich wirklich gebrauchen kann. Weil es mir bisher nicht wichtig genug war, mal wirklich den Support danach zu fragen, wälzte ich mich also nicht zum ersten Mal durch seitenweise Treffer bei Google, aber dieses Mal waren meine Suchbegriffe und meine Geduld scheinbar sehr viel besser, denn ungefähr in der Mitte eines nicht als gelöst markierten Beitrags im Appleforum voller Hass fand ich dann die Lösung.

Es gibt scheinbar die Möglichkeit, Apps aus dem Store auszublenden. Ich habe nur eine ganz vage Vorstellung davon, wofür das gut sein soll, denn bei mir war Sparrow Lite ausgeblendet, wahrscheinlich, weil ich Sparrow gekauft habe. Jedenfalls ist das nicht ganz einfach zu finden und ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Leute von dieser Option nichts wissen. Man findet sie im Menü der App Store App2 unter Store/View My Account, wo sich dann die Accountübersicht mit genau diesem Menüpunkt öffnet.

Übersicht, wo sich das Hidden Purchases Menü befindet

Dort konnte ich dann Garage Band und iPhoto wieder einblenden, woraufhin sie in der Suche wieder “Install” statt “Accept” anzeigten und auch wieder in den Purchases auftauchten. Dort werden sie mir zwar immer noch als zu akzeptierend angezeigt, aber ich will nicht kleinlich sein. Jedenfalls konnte ich iPhoto ohne Probleme herunterladen und auch wieder starten.

Wisst ihr noch, damals, als Apple noch cool war?

  1. Wer diese obskure Referenz ohne Suchmaschinen erkennt gewinnt, naja, ein nett gemeintes Lob von mir. Falls ihr doch unbedingt suchen müsst seit gewarnt, dass TVTropes der oberste Treffer bei Google ist und ich mich nicht für eure dort verschwendete Zeit verantwortlich fühle.
  2. Hihi.

Wie viel Münze ist in einem Zentimeter?

Ziemlich viele Münzen auf meinem Fußboden

Wenn ich nicht gerade für die andere Wissenschaft arbeite mag ich Wissenschaft. Dinge verstehen wollen, bloß, weil man sie verstehen will, passiert mir ziemlich oft. Mit anderen Worten: Ich bin ein verfluchter Kacknerd. Schon seit einiger Zeit sammele ich mein Kleingeld in einer großen, alten Flasche Weinbrand1, weil man ständig kleine Centstückchen bekommt und man wird zu Recht gehasst, wenn man mit so was an der Kasse bezahlt. Jetzt wollte ich wissen, wie viel Geld in der Flasche sein wird, wenn sie denn mal voll ist.

Die Idee war natürlich relativ einfach: Ich messe, wie groß die Flasche ist und rechne hoch. Das Problem ist, dass es keine Heuristiken für so etwas zu geben scheint. Ich weiß nicht, wie viel ein Kubikzentimeter Kleingeld wert ist und wie sich verschiedene Münzen im durchschnittlichen Geldbeutel ansammeln scheint auch noch niemand untersucht zu haben, aus dieser Information und dem Volumen der Münzen hätte man dann ja auch etwas ausrechnen können. Also musste etwas komplizierteres her. Nachmessen, wie hoch das Geld bisher steht und herausfinden, wie viel Geld es denn nun wirklich ist. Dabei wollte ich das Geld aber auch nicht groß durch die Gegend fahren, damit bei der lokalen Bank der Geldzählautomat sein Werk tun kann, also naja, ich blieb auf dem Fußboden hängen.2

Auch viele Münzen, aber sortiert

Beachtet bei den folgenden Zahlen bitte das hier: Ich werfe üblicherweise alles kleiner 50 Cent in diese Flasche. Manchmal aus Blödheit oder Faulheit auch 50 Cent. Wie das Eurostück da rein kommt weiß ich nicht, aber ich lies es drin. Ich gehe mit dem Geld relativ „normal“ um, also hebe ab und zu welches von der Bank ab und gebe ab und zu welches in Läden aus. Ich wüsste nicht, dass ich mit bestimmten Münzen besonders oft oder besonders selten in Kontakt komme.

  Anzahl Wert
1 Cent 152 1,52€
2 Cent 146 2,29€
5 Cent 101 5,05€
10 Cent 51 5,10€
20 Cent 53 10,60€
50 Cent 7 3,50€
1 Euro 1 1€
Gesamt 511 29,69€

Die Flasche hat einen Durchmesser von ungefähr 10cm und das Geld stand ungefähr 7cm hoch. Das Geld hatte also ungefähr ein Volumen von 175π cm³, was ungefähr 550cm³ entspricht. Das heißt das Geld in dieser Flasche ist ungefähr 4,24€/cm oder 0,0530€/cm³ wert. Wenn sie bis zur Verjüngung gefüllt ist wird der Inhalt in etwa 120€ wert sein.

Enttäuschend. Aber Wissenschaft, yeah!

  1. Natürlich ist kein Weinbrand mehr in der Weinbrandflasche, das wäre bescheuert.
  2. Ihr habt jetzt bestimmt 317 Ideen, wie das einfacher ginge, aber denkt bitte einen kurzen Augenblick darüber nach, ob mir das jetzt hilft oder mich nur traurig macht und warum ihr nicht schon vor Wochen damit rausgerückt seid, als ich bei Twitter fragte, ihr Trottel.

Eclipse? FUBAR!

Falls ihr euch schon immer mal fragtet, was eigentlich passiert, wenn man Eclipse beendet und er die Workspace-Metadaten nicht vollständig schreiben kann1: Er beendet sich mit einer Fehlermeldung, gegen die man nichts tun kann und schreibt lustig korrupte Daten und unternimmt keinerlei Anstrengungen, noch irgendwas zu retten. Und das passiert dann, wenn man den Workspace das nächste Mal öffnen möchte.

Eclipse FUBAR 1

Eclipse FUBAR 2

Eclipse FUBAR 3

Voll gut, jetzt muss ich ja nur wieder Abhängigkeiten zwischen Projekten einstellen, User Libraries einpflegen, Code Style auf meine Vorlieben umschieben … Wenn man nicht alles selber backupt! Danke für Nichts! Arschloch!

  1. Meine Festplatte war in genau diesem Moment randvoll.

Warum das Internet super ist und soziale Netzwerke nie wieder weggehen dürfen – Eine Anekdote in vier Tweets


https://twitter.com/VikingBK1981/status/316658092291014656


https://twitter.com/VikingBK1981/status/319796297982955520

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